Guido Déus: Ich persönlich könnte auf die Oper verzichten!

Shownotes

Monatelang war er medial quasi abgetaucht. Keine Interviews und keine Social Media Aktivitäten vom neu gewählten Bonner Oberbürgermeister. Grund war die Compliance-Affäre. In der Zwischenzeit ist jedoch viel passiert. Der Stadtwerkechef hat hingeschmissen und die Probleme der Stadt werden nicht kleiner. Was passiert mit den Bonner Bühnen, wohin mit der Oper? Wie viel Geld haben wir dafür im Haushalt? Wo setzt Guido Déus seine Prioritäten nach genau sechs Monaten im Amt - oder ist er gerade zu viel mit seinem Dienstwagen und seinem neuen Instagram-Auftritt beschäftigt?

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00:00:00: Wenn Sie mich als Privatperson fragen, dann könnte ich persönlich weil ich andere Prioritäten habe auf eine Oper verzichten.

00:00:13: Weiß ich nicht, wenn Sie mich ansprechen auf die Dünnhäufigkeit klar.

00:00:17: Also wenn sie jeden Tag Januar-Februar vor Tausende von Menschen treten, auf Bühnen treten und denen gegenübertreten müssen auch im Karneval beispielsweise... Und Sie haben so welche Schlagzeilen wie ich sie lesen musste dann ist das nicht leicht!

00:00:32: Mit Volker Groß.

00:00:33: Monatelang war er medial quasi abgetaucht, keine Interviews und keine Social Media Aktivitäten vom neu gewählten Bonner Oberbürgermeister.

00:00:42: Grund war die Compliance-Affäre.

00:00:44: In der Zwischenzeit ist jedoch viel passiert.

00:00:46: Der Stadtwerkschef hat hingeschmissen Und die Probleme der Stadt werden einfach nicht kleiner.

00:00:51: Was passiert mit den Bonner Bühnen?

00:00:53: Wohin mit der Oper?

00:00:55: Wieviel Geld haben wir dafür im Haushalt?

00:00:58: setzt Guido Deos seine Prioritäten nach genau sechs Monaten im Amt.

00:01:03: Oder ist er gerade einfach zu viel mit seinem neuen Dienstwagen und seinem neuen Instagram-Auftritt beschäftigt?

00:01:16: Ja bevor wir auf all diese Themen blicken, lassen Sie uns doch nochmal über das letzte Wochenende sprechen.

00:01:21: Nach vierzig Jahren geht in der Bonnereinaue eine Ära zum letzten Mal rein und das war richtig gut!

00:01:30: Ich war das letzte mal vor zwei drei Jahren hier und ich finde es genauso gut wie damals.

00:01:35: Ich persönlich finde es schade dass das letzte Mal hier ist.

00:01:38: Das ist einfach so toll, dass man ohne Eintritt ist.

00:01:40: Dass man seinen Zeug mitbringen kann.

00:01:42: Hier ist alles gemischt jung und alt.

00:01:44: Das ist richtig süß!

00:01:46: Wir haben super Spaß hier, wir sind seitdem wir sechzehn hier jetzt fünf, sechs, zwanzig.

00:01:51: Es ist super Wetter... Jetzt ist die Nostalgie.

00:01:53: Wenn man als Kind schon hier war dann gehört das einfach einmal im Jahr dazu.

00:01:58: Wir sind hier seit dem wir fünfzehn oder sechszehn sind?

00:02:02: Und wir sind jetzt Mitte zwanziger.

00:02:03: also fast zehn Jahre sind wir jedes Jahr hergekommen Und wenn's das nicht mehr gibt, dass wäre echt übel Schade.

00:02:10: Das klang richtig gut oder?

00:02:12: Das war auch richtig gut!

00:02:13: Ich war undercover unterwegs.

00:02:15: Geht das noch ja?

00:02:16: Teilweise aber auf jeden Fall war ich mit ein paar Freunden da bin stundenlang auch bei reinen Flammen gewesen und ich fand es fantastisch.

00:02:22: Warum?

00:02:23: Um alles in der Welt, wollen Sie das Fester nicht mehr in der Reinaue.

00:02:25: Ja

00:02:25: ist schon die erste Gedankenfehler.

00:02:27: ich würde es mir weiter da wünschen aber es ist so dass ich genau weiß dass reine Flammen in der Art und Weise wie wir es kennen nicht mehr genehmigt wird.

00:02:34: Da gab es einige Gespräche mit der Bezirksregierung.

00:02:37: Es ist einfach so dass die Probleme die durch Denkmalschutz, Naturschutz, Atenschutz vorhanden sind eben ernst genommen werden müssen auch ernstgenommen werden Und eben zu Änderungen und große Änderung erforderlich machen.

00:02:49: Sie haben auf Insta relativ überraschend dann diesen Umzug in die Bonner Innenstadt verkündet.

00:02:55: Gibt es da inzwischen ein Konzept an konkret das für?

00:02:57: Ich habe das verkündet, weil mir wichtig ist den Menschen zu sagen wir suchen aktiv Möglichkeiten reinen Flammen zu erhalten.

00:03:03: Und dazu muss man ein paar Dinge wissen.

00:03:05: also zum einen dass aus insbesondere artenschutzrechtlichen Gründen reinen Flammen mit dem Feuerwerk wie wir es kennen und lieben als solche Großveranstaltungen so nicht mehr genehmigt würde.

00:03:15: Das ist das eine.

00:03:16: Das andere ist, dass die... Dass wir nicht nur vierzig Jahre reine Flammen gefeiert haben sondern dass es auf die fünfzig Jahre Reinauhe zugeht und dass wir uns vorgenommen haben die Reinaue zu sanieren.

00:03:26: Die kleine Blumenwiese, die Renage ist kaputt.

00:03:29: Wir wissen, dass eine Veranstaltung nach der anderen die Reinaube verlassen hat weil die Bedingungen nicht mehr stimmen.

00:03:34: das heißt also die Reinau muss umfassend saniert werden und wenn man eben weiß, dass die Veranstaltung so nicht mehr genehmigt wird und man umfangreiche Sanierungsmaßnahmen vor der Brust hat kann man entweder die veranstaltung aufgeben oder sich ein Konzept überlegen wie die Veranstalten in die Zukunft geführt werden können

00:03:49: Und das liegt wann vor?

00:03:51: Dieses Konzept, Grundideen gibt es.

00:03:54: Das ist ja der Vorschlag, dass wir es praktisch als gesamtstädtisches Bonnerfest auf den verschiedenen Plätzen unter dem Rhein-Urfan in Bonn und Boll feiern wollen in dem Jahr zwanzig, achtundzwanziger.

00:04:03: Wir werden mehr Zeit brauchen.

00:04:04: deswegen die das Aussetzen in zwanzi, siebenundzwantig.

00:04:08: Und wenn alles so klappt wie ich es gerade gesagt habe dann würde zwanzich, achtenzwanzig neunzwanzige Rheinaue aus bautechnischen Gründen gar nicht zur Verfügung stehen damit sie eben zwanzzig, neuenzwanzigt für das fünftigjährige auch fertig wird.

00:04:19: das Konzept in aller Ruhe mit allen, denen zu sprechen ist.

00:04:22: Ob das jetzt City Marketing oder wer auch immer es – wir müssen Sponsoren suchen dafür!

00:04:27: Das wird teurer, das in der Innenstadt zu machen.

00:04:29: Es wird nicht ganz einfach, das an der Innenstatt zu machen.

00:04:31: und um das eben vernünftig machen zu können, haben wir uns die Zeit….

00:04:34: gönnen wir uns diese Zeit?

00:04:35: Nehmen wir uns unsere Zeit in den Jahr zweizig sieben und zwanzig?

00:04:37: Das muss auch mit der Politik besprochen sein.

00:04:38: Die müssen wir natürlich mitnehmen.

00:04:40: Die Frage ist nur wollen wir zweizig achtundzwanzig überhaupt einen reinen Flammen haben

00:04:44: Und?

00:04:44: Kurze Antwort, ja oder nein.

00:04:45: Ja

00:04:46: natürlich!

00:04:46: Also ganz klar die Veranstaltung gehört gerettet.

00:04:49: Herr

00:04:49: Deos, ich bin da überhaupt richtig froh dass Sie hier sind heute.

00:04:51: Ich hatte sie ja bereits... ich hab' extra nochmal nachgeguckt.

00:04:54: Am XXIII.

00:04:55: Januar in diesem Jahr zu einem Interview angefragt zu den Compliance-Vorwürfen damals um den Flugplatz Hangela.

00:05:01: Warum haben Sie jede Interviewanfrage seit dem abgelehnt?

00:05:04: Weil es sich so gehört.

00:05:06: Also wenn man als Oberbürgermeister selbst das schärfste Schwert gereift, was man zur Verfügung hat... Wenn man sich selber aus dem Verfahren rausnimmt und das Rechnungsprüfungsamt mit einer unabhängigen Prüfung beauftragt dann ist es gut und richtig und notwendig dass man selber gerade in der Öffentlichkeit einen Schritt zurück macht und den Prüfer nicht über die Medien verkündet, was sie denn als Ergebnis festzustellen hätten.

00:05:28: Das glaube ich nicht.

00:05:29: Ich glaube Ihr Plan war einfach lange zu warten, dass man nicht mehr so intensiv drüber spricht und das Thema einfach auszusitzen oder?

00:05:35: Das würde mir sehr schwer fallen weil eigentlich möchte ich mich gerne vorwürfen die mir gemacht werden stellen ist so in der Natur der Sache, dass es mir sehr schwer fällt zu Vorwürfen die gemacht werden.

00:05:45: Zu schweigen.

00:05:46: aber das war genau meine Rolle in dieser Zeit.

00:05:48: Das war genau meiner Aufgabe und die ist mir nicht leicht gefallen.

00:05:51: Aber Sie hätten's ja durchaus auch erklären können?

00:05:52: Sie haben ja durchaus im Stadtrat bestimmte Themen erklärt und unabhängig jetzt einmal von den Inhalten des Rechnungsprüfungsberichtes also sie hätten ja durchaus kommunikativ Stellung beziehen können.

00:06:04: Ansatzweise getan.

00:06:05: Also ich habe in dem Stadtrat jede Frage beantwortet, ich habe den Medien jede Frage die gekommen ist.

00:06:10: Ist auch ganz kurz

00:06:11: und sehr schriftlich zum Teil auch sehr kryptisch?

00:06:15: Kryptisch weiß ich nicht.

00:06:17: wie gesagt das Rechnungsprüfungsamt war eingeschaltet.

00:06:19: wir wussten dass eine Kanzlei das ganze zusätzlich noch überprüfen wird.

00:06:22: Und jetzt mal ganz ehrlich Herr Groß Ich kann nicht wissen was in den Akten einer achttausend Mann starken Verwaltung drin steht und jedes Wort Da kommt es dann ja wirklich auch zurecht, verständlicherweise auf die Goldwaage an.

00:06:34: Ich hätte irgendeine Behauptung aufgestellt das und dass ist nie gesagt, das und das ist nie geschrieben worden.

00:06:39: Und in den Akten wäre nachher etwas anderes aufgetaucht was ich nicht wusste.

00:06:43: Um dann nicht als Lügner darzustellen oder jemand der nicht weiß wie seine Verwaltung handelt war's klüger an diesem Zeitpunkt zu dem Zeitpunkt auch zu schweigen.

00:06:51: Kein Zweifel dieses Thema hat den Staat ihrer Amtszeit dominiert.

00:06:55: Es hat mindestens kommunikativ und in der Außenwirkungen maximalen Schaden verursacht.

00:07:00: Mal ganz selbstkritisch.

00:07:02: Was haben Sie persönlich falsch gemacht in dieser Zeit?

00:07:06: Also ich würde mir jetzt im nachhineinen wünschen, ich hätte zum Telefonhörer gegriffen und hätte aktiver eingegriffen als ich es getan habe habe mir aber auch die Frage gestellt, warum das der Geschäftsführer der Stadtwerke nicht getan hat.

00:07:16: Also wir hatten ein wirklich hervorragendes Verhältnis.

00:07:18: so würden wir es glaube ich beide sehen.

00:07:20: Wir haben uns regelmäßig gesehen und ausgetauscht sind zusammen essen gegangen also insofern war da eigentlich die Welt soweit in Ordnung.

00:07:26: er hatte mich auch gefragt er hätte andere Angebote ob er bleiben soll in Bonn.

00:07:29: ein paar Tage vorher als ich hab gesagt bitte bleib in Bonnen Und ich dachte die welt sei in ordnung und ich hätte mir niemals Ausmaß.

00:07:36: nachher als es dieses bild gab auf der Rathaustreppe oder schon vorhin

00:07:42: der sogenannten Compliance-Affäre, hatte er mich gefragt von wegen ob er in Bonn bleiben solle oder nicht.

00:07:47: Er hätte andere Angebote.

00:07:48: Ich habe gesagt bitte bleib in Bonnen.

00:07:50: wir wollen doch Wärme wende Energie!

00:07:52: Wir haben so viele Themen gemeinsam und ich freue mich auf die gemeinsame Umsetzung.

00:07:55: und dann ist ein paar Tage später dieses Thema halt hochgekocht.

00:08:00: Und ja ich kann nicht verstehen warum er nicht zum Telefonherrern gegriffen hat und ich wünschte mir im Nachhinein ich hätt es früher getan.

00:08:07: In der Zwischenzeit ist jetzt wahnsinnig viel passiert.

00:08:09: Stattwerkschef hat über diese Krise hingeschmissen, ist das ein Verlust für Bonn eigentlich?

00:08:14: Es tut mir immer noch leid.

00:08:15: ich sage es ja wir hatten ein gutes Verhältnis miteinander und Ich habe auch bin über meinen Schatten gesprungen als war nicht einfach die letzten Monate es sah Ja auch so aus nur auf Seiten der Stadtverwaltung etwas falsch gemacht worden ist und bei den Stadtwerken alles sehr optimal gelaufen wäre.

00:08:31: Das sehe ich anders, ich möchte das auch gerne noch mal sagen.

00:08:34: also wenn wir als hundertprozentiger Eigentümer der Stadtwerke die uns wirtschaftlich vertritt wirtschaftliche Fragen stellen und diese Fragen nicht beantwortet werden dann ist das nicht okay und nichtsdestotrotz tut mir das leid wie es gelaufen ist.

00:08:47: Fehler

00:08:47: von ihm, sagt man immer gesagt.

00:08:49: ja so der Fisch stinkt vom Kopf.

00:08:52: Ich habe Leute, für die ich den Kopf mit hin halte.

00:08:54: Ich möchte da keine Schulzuweisungen zu machen wollen.

00:08:58: Es ist nicht alles optimal gelaufen.

00:09:00: Die Kommunikation hat nicht gestimmt auf jeden Fall und im Ergebnis ist wirklich Schaden eingetreten.

00:09:04: Und das hätte so nicht passieren sollen und

00:09:06: dürfen.".

00:09:07: Sind Sie heute froh, dass er weg ist?

00:09:10: Das tut mir immer noch leid, dass sich dieses Vertrauensverhältnis was wir hatten nicht dergemaßen ausgezahlt hat... Aber das war gar nicht die

00:09:17: Frage!

00:09:20: Ich habe kein Verständnis dafür, dass er es Handhock geworfen hat.

00:09:22: Denn er hatte ein eindeutiges Bekenntnis von mir bekommen weiter zusammenarbeiten zu wollen und ich verstehe nicht warum er dann wirklich gegangen ist.

00:09:30: Er hat mit die teuerste Kanzlei beauftragt, die man glaube ich haben kann in diesem Ding?

00:09:35: In Köln eine redumierte Kanzlei.

00:09:37: wissen Sie inzwischen eigentlich wie teuer dieses gesamte Compliance-Verfahren die Stadtwerke gekostet

00:09:42: hat?

00:09:42: Das kann ich Ihnen nicht beantworten!

00:09:44: Ich weiß nicht ob der Aufsichtsrat der Stadtwerker vorhat das noch aufzuklären.

00:09:48: mich würde's auch interessieren.

00:09:49: Experten haben von einer sechsstelligen Summe gesprochen, wie gesagt mehr Informationen haben wir auch nicht.

00:09:55: Geld was man an anderer Stelle gut gebrauchen hätte können oder?

00:09:59: Was mich an der Sache stört ist dass das Grundstück am Flugplatz Hangler eigentlich dermaßen unwichtig ist dass man sich die Frage stellen muss, ob es das alles wert gewesen ist.

00:10:08: Also, ob sowohl das Einschalten dieser Kanzlei gebraucht hätte, ob man das die Verdachtsmomente nicht anders hätte ausräumen können?

00:10:16: Ob wenn die Kommunikation vernünftig aufgestellt worden wäre von beiden Seiten das Ganze nicht vermeidbar gewesen wird – das ärgert mich auch!

00:10:22: Das muss ich ehrlich

00:10:23: zugeben.".

00:10:23: Ich will heute auch gar nicht so intensiv über das Thema Compliance sprechen.

00:10:26: Ich will Ihnen dennoch eine Frage stellen, die aus meiner Sicht die zentrale Frage Affäre.

00:10:31: Nämlich warum haben sie und der CDU Landrat sich so intensiv, wie Sie das gerade selber gesagt haben, für ein völlig unwichtiges Grundstücksgeschäft in Hangela eingebracht?

00:10:41: Habe ich gar nicht!

00:10:42: Also um das ganz klar zu sagen habe ich nicht getan.

00:10:45: Das ist auch das Ergebnis des Rechnungsprüfungsausschuss dass ich in das organisatorische die Abwicklung überhaupt nicht einbezogen war.

00:10:51: Ich habe nichts anderes gemacht Ja, aber das ist ein himmelweiter Unterschildschied der auch in den Medien so entstanden ist.

00:10:58: Deswegen verstehe ich Ihre Frage nur habe ich gar nicht gemacht.

00:11:01: also Ich habe nichts anderes gemacht als meinen Leuten den Rücken zu stärken.

00:11:04: Das ist auch Aufgabe eines Vorgesetzten.

00:11:06: Also sowohl die Leiterin Die bei uns zuständig ist für die Beteiligungsverwaltung die übrigens eine voll Juristin ist einer hervorragende Volljuristen ist Als auch mein Kultazenant haben mir von dem Sachverhalt berichtet und dass man sich weigert uns antworten auf wirtschaftlich Mir sehr verständliche Fragen im Bereich groß geworden, dass man sich weigert und antworten zu geben.

00:11:26: Deswegen haben die von mir Rückendeckung bekommen.

00:11:27: aber das ist auch schon wirklich alles was ich getan habe.

00:11:30: Problematisch ist ja vor allem die Parteispende von Eberhard Pence dem Universchef in diesem Zusammenhang.

00:11:36: er wäre der Nutznießer gewesen wenn die Stadtwerke von ihrem Ankaufsrecht absehen die das aber nicht wollten.

00:11:45: Nur dann, wenn sie das gemacht hätten, hätte Eberhard Penz dieses Grundstück kaufen

00:11:48: können.".

00:11:49: So...

00:11:50: Herr Groß, Sie hätten es genauso kaufen können?

00:11:52: Ich kann das gerne widersprechen!

00:11:54: Das sehe ich anders.

00:11:55: Im Interview hat Eberhart Penz mir ganz klar auch gesagt dass er sich das auch nicht erklären konnte warum so viele mächtige CDU-Größen sich für ihn eingesetzt haben.

00:12:05: das müsse ich Sie fragen und das tue ich damit.

00:12:08: gab es an dieser Stelle irgendein Zusammenhang?

00:12:10: Nein Und ich habe es gerade schon beantwortet.

00:12:12: Also, ich habe nichts anderes getan als der meines Erachtens fachlich sehr versierten Meinung meiner Fachverwaltung den Rücken zu stärken dafür das Fragen aufgeklärt werden und eben zu drohen.

00:12:22: wenn diese Fragen nicht geklärt werden dann stimmen wir nicht zu.

00:12:24: Das finde ich nach wie vor richtig.

00:12:27: Würden Sie diese Parteispende die ist ja nicht an sie persönlich aber an dem Bonner Kreisverband Sie waren der Spitzenkandidat damals im Wahlkampf von dreißigtausend Euro von ihm nochmal annehmen?

00:12:36: In der jetzigen Situation müsste ich mir das überlegen, nur es ist gar nicht die Frage gewesen, die ich zu beantworten hatte.

00:12:41: Sie haben es richtig gesagt.

00:12:41: Es sind Parteispenden, die an Parteien geflossen sind.

00:12:44: Es waren knapp vierhundert Spenderinnen und Spender, die mich im Wahlkampf unterstützt haben.

00:12:48: Gab's

00:12:48: einen, der mehr gespendet hat?

00:12:50: Das weiß ich gar nicht!

00:12:51: Also ganz ehrlich also... dass wird verbucht beim Kreisverband, das wird dementsprechend gemeldet.

00:12:56: was zum Melden ist

00:12:58: Ich weiß es nicht, aus internen Kreisen heißt das ist schon die größte Spende gewesen.

00:13:01: Aber noch mal die Frage, ist es schlau gewesen das Anzunehmen?

00:13:04: Würden Sie's heute anders machen?

00:13:06: Ich spiele Ihnen gerade mal was vor!

00:13:07: Ich habe die gleiche Frage dem CDU-Landrat Sebastian Schuster gestellt.

00:13:11: Würden sie diese Spende annehmen?

00:13:14: Nein natürlich nicht.

00:13:15: Das ist moralisch verwerflich, oder?

00:13:17: Ja, das ist gar kein Thema und es wäre wahrscheinlich geschickter gewesen bei der Konstellation.

00:13:23: dann wäre zum Beispiel ich würde sofort Erwachten von meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier in der Kreisverwaltung oder auch bei den Beteiligungen des Rensiegkreises, dass man sich sofort für Befangen erklärt.

00:13:34: Und sich sofort aus dem Geschäft völlig zurückzieht.

00:13:37: Da gibt es überhaupt keine Diskussion für mich.

00:13:39: War das recht?

00:13:40: Aus meiner Sicht nicht!

00:13:41: Also ich bin mir sehr oft sehr einig mit dem Landrat.

00:13:43: Sebastian Schustermann ist die Zusammenarbeit auch sehr wichtig und da tut sich gerade einiges sehr im positiven Bereich zwischen Bonn-und-dem-Rensiegreis was ich vorher anders gesehen habe aber da bin ich nicht mit ihm einer Meinung.

00:13:53: Aus meiner Sicht gab es keinerlei Zusammenhang.

00:13:56: Wir wollen gar nicht mehr so viel zurückgucken, sondern eher nach vorne.

00:13:58: Wie wollen Sie das durchaus verloren gegangene Vertrauen wiederherstellen?

00:14:02: Zu wem!

00:14:05: Ich kann kaum etwas dagegen tun, dass manche Menschen unterstellen, dass irgendwelche Zusammenhänge hier in den Köpfen existiert hätten.

00:14:12: Dagegen kann ich relativ wenig tun und da gäbe es viele weitere Beispiele für.

00:14:15: Also demnächst werde ich vorschlagen mit der Verwaltung, das die Taxifahrer die ÖPNV Spuren benutzen dürfen.

00:14:22: Und ich bin mir sehr sicher, dass jeder Taxifahrer in Bonn mich gewählt hat!

00:14:25: Ich tue's aber nicht deswegen sondern glaube, dass es richtig ist, dass die Taxi-Fahrer oder ein anderes Beispiel.

00:14:31: Wenn Sie die jungen Menschen in Bonn fragen, was ihnen Bonn fehlt bei Einkaufsmöglichkeiten kommen bestimmte Namen, die ich jetzt nicht nennen soll?

00:14:37: Was ist denn jetzt wenn es mir gelingen würde dass irgendein schönes Unternehmen einen schönen Einkaufserlebnis für die Jugend wichtig ist nach Bonn kommt?

00:14:45: Wo gehen sie hin?

00:14:46: Die gehen in einen Leerstand!

00:14:48: Ich weiß nicht im welchen Leer-Stand aber derjenige der den Leer stand hatte und dann eine gute Vermietung hatte mich vielleicht im Wahlkampf unterstützt hat.

00:14:54: habe ich's deswegen getan?

00:14:56: Also ich gebe diese Frage wirklich mal zurück.

00:14:58: Soll ich denn meine Arbeit komplett einstellen in Angst davor, dass man mir unterstellen könnte?

00:15:04: Ich würde es nur tun weil... Nein, also ich habe schon ein paar andere Dinge die mich antreiben.

00:15:08: Ich möchte Bonn in eine Zukunft führen und in eine bessere Zukunft führen Und vor allem möchte ich nicht das in Bonn.

00:15:13: die Probleme die wir haben Die sind vielfältig und ich hoffe willkommen noch darauf darüber zu sprechen dass sie weiter ausgesessen werden.

00:15:18: über Jahre und Jahrzehnte Sind die Probleme dieser Stadt aus gesessen worden?

00:15:22: Das

00:15:23: heißt ich verstehe Sie richtig dass sie den Satz unterschreiben würden lasst mich doch endlich diese Stadt gestalten.

00:15:29: Nein,

00:15:29: nein, nein!

00:15:30: Also erstens gestaltet der Oberbürgermeister die Stadt nicht alleine.

00:15:33: ich habe ein Stadtrat und ich achte die politischen Mehrheitsverhältnisse.

00:15:36: das heißt es wird nicht schwierig.

00:15:37: Ich muss überzeugen.

00:15:39: ich möchte mit der Verwaltung Vorschläge machen in alternativen Denken Und für eine Mehrheit werben damit die Dinge die ich im Kopf habe sich auch umsetzen lassen.

00:15:47: aber ich machs nicht allein.

00:15:48: also das haben sie immer gesagt

00:15:50: selbstverständlich.

00:15:50: deswegen kommen auch diese vorschlägen von mir.

00:15:52: Die zu erzeugen ist meine Aufgabe, in einer achtausend Mann-Frau starken Stadtverwaltung jetzt Vorschläge auf den Tisch zu bringen.

00:16:00: Wie wir es bei den Bonner Bühnen gemacht haben wie die Bürgerinnen und Bürgers für die Bonner Bäder erwarten dürfen.

00:16:04: Für die Haushaltssituation für vieles mehr oder zur reinen Flammen.

00:16:08: Fühlen Sie sich von den Medien ungerecht behandelt in den letzten Monaten?

00:16:12: Ach das gehört zum Job dazu!

00:16:15: Also ich verstehe erstmal, es ist ein großes Fund unserer Demokratie das wir selbstständige Medien haben.

00:16:21: Es ist deren Aufgabe kritisch nachzufragen.

00:16:24: und wenn man einen gewisse Anschein entstanden ist habe ich auch verstanden und verstehe und respektiere selbstverständlich dass es da mal ein bisschen härter zugeht.

00:16:32: dazu bin ich politische Auseinandersetzung gewöhnt Aber ich gebe zu, ich hatte gehofft das nach einem sehr harten Wahlkampf es ein bisschen ruhiger werden würde in der persönlichen Auseinandersetzung.

00:16:42: Ich hätte gehoft dass wir uns etwas sachlicher auseinandersetzen und das habe ich schon ein Stück.

00:16:48: in den letzten Monaten habe ich das ein bisschen vermisst.

00:16:50: Also

00:16:51: fühlen Sie sich ungerecht oder unfair behandelt?

00:16:53: Sagen wir so, manche Schlagzeile bestanden aus Dingen wo derjenige der sie geschrieben hatte wusste da sie nicht ganz richtig sind hat ein bisschen getroffen, aber es gehört zum Geschäft dazu und sich jetzt missverstanden fühlen.

00:17:07: Wenn ich ein Politiker wäre der sich immer miss verstanden fühlt.

00:17:09: Ich kämpfe lieber darum dass man mich versteht und jetzt darf ich auch wieder mehr reden.

00:17:13: Na

00:17:13: ja Sie sagen das so cool!

00:17:14: Aber so cool war's eben nicht.

00:17:15: also sie waren schon extrem dünn heute unter anderem auch in der Ratsitzung da haben sie einen Reporter des Generalanzeigers persönlich attackiert und ihm im Grunde tendenziöse Berichterstattung vorgeworfen.

00:17:28: Glauben Sie das?

00:17:28: Also glauben Sie, dass es wirklich Journalisten gibt gerade jetzt bei unserer Bonner Lokalzeitung die Ihnen bewusst schaden wollen?

00:17:39: Weiß ich nicht.

00:17:40: Ich glaube, die vergallopieren sich vielleicht auch mal auf dem einen oder anderen Weg.

00:17:44: Ich glaube nicht dass das ein bewusstes Schaden wollen ist.

00:17:47: und wenn sie mich ansprechen auf die Dünnhäufigkeit klar also wenn Sie jeden Tag Januar-Februar vor Tausende von Menschen treten, auf Bühnen treten und denen gegenübertreten müssen auch im Karneval beispielsweise und sie haben so welche Schlagzeilen wie ich sie lesen musste dann ist das nicht leicht.

00:18:03: und wenn Sie das als inhaltlich nicht gerechtfertigt ansehen dann ist es umso schwerer.

00:18:08: Aber war das jetzt ein Fehler?

00:18:10: Lokalschiff in der Ratsitzung anzugehen?

00:18:12: Weiß ich nicht.

00:18:13: Ob ich das nochmal so machen würde, weiß ich wahrscheinlich eher nicht.

00:18:17: Aber das stand ja einem direkten Zusammenhang.

00:18:19: Denn man hat ganz bewusst in der Ratssitzung politischerseits versucht zu erzeugen, dass ich jemand das Wort entziehe was ich nach drei Warnungen dann auch gemacht habe weil es der Geschäftsordnung so entspricht und mir war klar, dass das die nächste Schlagzeile wird wurde sie ja dann auch und das hab' ich gesehen und deswegen habe ich dieses Problem direkt angesprochen.

00:18:37: Ich bin jemand der Probleme die er sieht gerne direkt anspricht.

00:18:41: ob ich das in der Form so nochmal machen würde weiß ich nicht.

00:18:43: Gäbson

00:18:43: Grund sich dafür zu entschuldigen?

00:18:46: Nö, sehe ich eigentlich nicht.

00:18:47: Aber wir können gerne mal gemeinsam Kaffee trinken gehen und dann können wir uns gegenseitig mal sagen was uns an der Berichterstattung oder am Umgang nicht gefallen hat.

00:18:53: dazu bin ich gerne bereit.

00:18:55: Ihr Parteifrauen Stefan Eisel hat einen Artikel veröffentlicht mit der Überschrift das Generalanzeigerproblem.

00:19:00: er verteidigt sie dort massiv sagt dass Sie seit Ihrem Amtsantritt vom GA nur attackiert worden sein es sei eine Kampagne gegen Sie.

00:19:09: sehen Sie jetzt auch so?

00:19:13: Die Häufung der Sachverhalte, die der Generalanzeiger meint mir vorwerfen zu müssen ist schon eine besondere.

00:19:21: Hundert Tage Schonfrist hat es auch nicht gegeben.

00:19:23: das waren vielleicht zwei drei Wochen Schonfrist dies gegeben hatte.

00:19:27: ob ich von der Kampagne sprechen würde weiß Ich nicht.

00:19:31: Naja wenn ich sie frage ist aus ihrer Sicht ne Kampagnen ja oder nein?

00:19:35: Nein Das ist keine Kampagne, weil damit würde ich ja unterstellen dass jemand bewusst mir als Oberbürgermeister schaden will oder einen persönlichen Rachefeldzug machen würden und das glaube ich nicht.

00:19:45: Also das würde ich dem Generalanzeiger niemals unterstellen.

00:19:49: Es gibt so wahnsinnig viele Baustellen im wahrsten Sinne des Wortes unter anderem die Bonner-Opa Maximal.

00:19:55: fünf Jahre soll der Kasten noch halten.

00:19:58: Wie sieht die Zukunft der Bonner Bühne aus?

00:19:59: Darüber wird gesprochen.

00:20:01: es gibt mehrere Varianten die vorgestellt worden sind.

00:20:03: Sie haben sich sehr stark dafür gemacht dass die Opa und Schauspiel nach Bol ziehen.

00:20:07: Hat er der Boiler-Jung in Ihnen gesprochen oder war der Vorstoß mit allen Entscheidern abgestimmt?

00:20:13: Also, der Boiller-Jungen wurde über die Pläne der Stadtverwaltung, die über Monate gereift sind.

00:20:20: Also die Vorlage zu den Bonner Bühnen – ich habe es jetzt nicht auswendig – ob das Zweihntfünfzig oder Dreihundertseiten sind mit etlichen Gutachten, die dahinter stecken?

00:20:27: Das ist über Monate und über Jahre ist das gereift und durch die Fachverwaltungen bearbeitet worden, mit den Intendanten besprochen worden usw.

00:20:34: Mich hat das worauf es hinausläuft erreicht gefühlt.

00:20:37: vierzehn Tage nach Amtsantritt.

00:20:40: bin ich davon in Kenntnis gesetzt worden.

00:20:41: Und als man mir sagte, von wegen alles nach Boyl habe ich als ersten Satz gesagt, Frau Löcherbach die Pressesprecherin war damals dabei der erste Satz, den ich nicht gesagt hab.

00:20:49: das kostet mich ein Job wenn ich die Oper nach

00:20:51: Beul wurde.

00:20:52: Weil sie alles nach Beuls

00:20:52: ziehen?

00:20:52: Genau, weil diese Unterstellung auch in den Medien durchaus genähert worden ist.

00:20:57: nur hatte das nichts mit mir zu tun.

00:20:58: genauso wie dass die Bonner Stadtverwaltung jetzt aus dem Stadthaus umzieht nach Ramasdorf ist auch alles unter Katja Dörner passiert.

00:21:05: die Entscheidung der getroffen worden ist also insofern isst da nix dran.

00:21:08: nein aber Sie haben gefragt warum ich mich dahinter gestellt habe.

00:21:11: das kann ich auch gerne beantworten weil man es geschafft hat mich davon zu überzeugen dass das die einzige Lösung ist die Qualität unserer Kulturlandschaft retten kann, dass das eine Lösung ist die zwar auch im Haushalt bisher nicht abgebildet ist.

00:21:25: Also bei allen Haushaltsproblemen, die die Stadt Bonn hat kommt das noch oben drauf als aber die Kosten günstigste ist die Qualität der Kultur dabei erhält und die Zukunftslösung in Beul bedeuten würde, dass wir sehr gute Chancen haben an Fördermittel ranzukommen, an die wir nicht rankommen würden wenn die Oper am jetzigen Bestand saniert würde oder am jätzigen Standort neu gebaut würde.

00:21:46: Wir kommen zu diesen Zahlen in Details gleich noch.

00:21:48: ich habe aber gefragt dieser Vorstoß, den sie mal wieder gemacht haben.

00:21:55: Den Wunsch nach Bol zu gehen mit der Bonner Kulturszene abgesprochen hat.

00:21:59: also war das so.

00:22:00: Also noch einmal ich gar nicht, weil ich wurde darüber informiert.

00:22:04: Vierzehn Tage nach meinem Ansantritt.

00:22:06: und was man mir von Anfang an gesagt hat ist dass das Konzept was vorgelegt wird mit allen Intendanzen besprochen wäre und deren Zustimmung haben würde.

00:22:15: wenn sie mich jetzt darauf ansprechen.

00:22:16: als nächstes dass es in den Medien auch ein bisschen anders zu lesen war das habe Ich auch zur Kenntnis genommen.

00:22:21: aber Mir wurde von Anfang An signalisiert Dass die Intendenz alle drei Einbezogen waren In Die Ausarbeitung dieser Pläne Und Diesen Auch Zugestimmt Haben.

00:22:30: Ja, es hat natürlich schon ordentlich Humort in dieser Kulturszene.

00:22:33: So sehr dass sich die Intendanten fast schon genötigt gesehen haben einen gemeinsamen Brief zu veröffentlichen.

00:22:39: In dem stand jetzt nicht wirklich viel Spannendes drin aber Quintessence war eben dann doch das man sagt also kommunikativ war das vor allem von ihrer Seite aus ein Desaster.

00:22:48: Würden Sie das jetzt mit ein bisschen Abstand auch so sehen?

00:22:51: Ich kann mich nur wiederholen.

00:22:53: Mir hat man geschildert, dass die Pläne im Detail miteinander abgestimmt werden.

00:22:57: Aber Sie sind doch jetzt

00:22:57: der Oberbürgermeister?

00:22:59: Ja!

00:22:59: Sie müssen doch Akzente setzen, Sie müssen Ihre Position

00:23:02: in die Waagschale werfen.

00:23:04: Habe ich getan und wenn Sie es wüssten

00:23:05: da Boll wäre nicht das Richtige würden sie es doch hoffentlich auch kommunizieren oder nicht?

00:23:09: Selbstverständlich!

00:23:10: Also ich habe mich... Sie haben ja eben angefragt, angefangen zu fragen ob ich mich hinter die Pläne gestellt habe und warum ich das getan habe.

00:23:15: Ich glaube

00:23:16: sie sagen dann immer so Ja ja das war aber doch alles vorher schon eingetütet so als und so sinngemäßig macht die Hände hoch?

00:23:22: Nein nein

00:23:22: nein nein es war vorher eingetötet Es ist nicht von mir initiiert gewesen.

00:23:27: Die Entscheidung Boyle ist vorher entstanden.

00:23:30: klare Aussage Genauso klare aussage.

00:23:32: ich habe mich hinter diese Plänen gestellt Und das tue ich aus guten Gründen, aus denen die ich eben schon genannt habe.

00:23:38: Sowohl dass diese Lösungen wie alle Lösungen nicht im Haushalt sind.

00:23:41: aber ich da es für möglich halte diese Lösung abzubilden weil ich glaube dass die Kultur in ihrer Gänze und ihre Breite so erhalten werden kann.

00:23:49: und jetzt kommt das was sie fragen ihre persönliche Note Herr Deus.

00:23:52: Ich habe erst zugestimmten Pressekonferenz zu machen nachdem die Möglichkeiten die sich für Bad Godesberg und für das Grundstück an der Kennedy Brücke ergeben etwas näher ausgearbeitet worden sind, als das vorher der Fall gewesen ist.

00:24:04: Denn wir können Bad Godesberg weiß Gott nicht zumuten jetzt auch noch das Schauspiel zu schließen wenn wir dafür keine vernünftige alternative Lösung haben.

00:24:11: Aber Sie haben natürlich durch Ihre Kommunikation vor allem eines losgetreten nämlich eine Standortfrage.

00:24:16: und bei allen Respekt aus meiner Sicht müsste doch die Finanzierungsfrage erst einmal im Vordergrund stehen bevor man über die Standortfrage spricht so mal dass er wirklich zwingend zusammenhängt Wie viel können wir uns denn leisten?

00:24:29: Können wir uns das überhaupt leisten?

00:24:31: Wir haben es gerade gesagt, es ist im Haushalt nicht mal abgebildet.

00:24:33: Die Variante die Sie gut finden kostet vierhundertvierzig Millionen, die andere die teuerste siebenhundertdreißig Millionen.

00:24:38: Wo soll das Geld herkommen?

00:24:39: Der Unterschied zwischen diesen beiden Varianten, die Sie jetzt dargestellt haben sind insgesamt ja fünf Varianten.

00:24:48: Das Geld ist im Haushalt nicht da es muss irgendwoher kommen.

00:24:51: ich wiederhole mich da gerne Ich halte es für sehr realistisch für wenn die Politik unserem Vorschlag folgen sollte dass wir an erhebliche Fördermittel des Landes vielleicht auch das Bundes herankommen könnten.

00:25:01: Stichwort Stadtbau-Entwicklung, Stadtentwicklungsplanung.

00:25:04: Da hatten wir auch schon mal ... Sie erinnern sich vielleicht groß, dass wir ein Kulturquartier geplant haben um das Pantheon drumherum, dass die Politik an einem Busbahnhof in Beul beschlossen hatte und dann ist fünf Jahre nichts daran geschehen.

00:25:15: Erfolglos

00:25:16: genau?

00:25:16: Ja, weil die politischen Verhältnisse hatten sich geändert.

00:25:19: In den letzten fünf Jahren hat niemand weitergearbeitet am Busbahnhof in Beil, am Kulturquatier in Beu.

00:25:24: Und jetzt kommt da neue Bewegungen rein.

00:25:26: Was ich aber sagen will schon damals für das Quartier an dieser Stelle sind Minister hier gewesen, von Bundes- und Landesebene verschiedener Parteien.

00:25:34: Und haben durchaus in Aussicht gestellt, dass wir hier ein Fördermittel kommen können.

00:25:37: Deswegen halte ich diese Lösung für die Realistikste, von denen sie genannt worden sind... Das heißt

00:25:42: wenn keine Förder eher kommen in einer gewissen Höhe findet das gar nicht statt?

00:25:45: Dann wüsste ich im Moment nicht wie wir das im Haushalt abbilden sollen.

00:25:47: Fünf Jahre ist die Uhr tickt.

00:25:48: Also fünf Jahre ist

00:25:49: das Gebäude

00:25:51: ansonsten... Wie viel darf denn aus ihrer Sicht ein Neubau oder eine Sanierung jetzt mal ganz egal ob Umzug, Standort oder gleiche Stelle kosten?

00:26:07: Das

00:26:07: sind Fragen, die natürlich immer gern gestellt werden.

00:26:10: Und sie sind natürlich genauso wenig zu beantworten wie Werte.

00:26:14: ihnen beantworte das die Beethoven-Halle als wir sie beschlossen haben.

00:26:16: Sechzig Millionen kostet und nachher sind es zweihundertfünfundzwanzig Millionen gewesen.

00:26:20: Ja gut!

00:26:20: Das ist ja das nächste Detail des Desaster, dass offensichtlich die Stadt Bonn nicht gut bauen kann.

00:26:23: Was ist in Köln passiert mit der OPA?

00:26:25: Wo liegen wir da?

00:26:25: bei Eins Komma?

00:26:26: Zwei Milliarden glaube

00:26:27: ich?

00:26:27: Aber die Frage ist doch einfach Sie rechnen jetzt Fördergelder ein und trotz wird ja im Betrag übrig bleiben Wie viel können wir uns leisten?

00:26:33: Zweihundert Millionen fünfhundert?

00:26:35: Wenn Sie nur danach gehen würden von wegen, wieviel können wir uns leisten?

00:26:38: Und wenn sie das dann noch in Konsequenz auch in Konkurrenz setzen zu Schulsanierungen, die wir vornehmen müssen, Bäderdiskussionen und anderen.

00:26:46: Wenn wir das im direkten Vergleich setzen, dann müsste man sagen, wir können es uns nicht leisten.

00:26:50: Und wieso sagen Sie es nicht?

00:26:51: Weil ich der Meinung bin, dass die Kulturlandschaft, die wem Bonn haben qualitativ ist verdient hat, dass wir einen Versuch starten, sie zu retten, und zwar an der Qualität, wie wir sie haben.

00:27:00: Dafür haben wir einen Vorschlag gemacht den Ich für realisierbar halte wenn wir eben auch auf Fördermittel von Bund und Land zugreifen können.

00:27:08: Die wäre natürlich bleibt ein Sockelbetrag übrig, den wir uns offensichtlich nicht leisten können.

00:27:13: Es gibt erst mal einen großen Unterschied im städtischen Haushalt zwischen konsumtiven und investiven Mittel.

00:27:18: Wir schaffen ja auch Werte damit also Werte die nachher auch in der Bilanz stehen.

00:27:21: Also das wird nicht verbraucht dass Geld.

00:27:24: Insofern sind investive Maßnahmen etwas anderes als konsumative Maßnahmen.

00:27:27: Wenn wir das dann eben noch mit vielen Fördermitteln unterlegt bekämen wenn wir vielleicht auch gegen einen Namen haben Das

00:27:32: ist mir zu kryptisch.

00:27:33: also jetzt klar Sie werden sich jetzt nicht auf eine Million zahl festlegen aber sie müssen doch Ein Gefühl dafür haben, wie viel... Volumen wir uns überhaupt leisten können, weil danach richtet sich jetzt aus meiner Logik her doch die Standortfrage.

00:27:44: Damit wären doch Standortfragen, die offensichtlich nicht so förderbereit werden über siebenhundert und dreißig Millionen offensichtlich eh schon raus.

00:27:52: Herr Groß ich weiß jetzt sechs Monate im Amt wie viel wir sparen müssten.

00:27:56: zu den Ist-Ausgaben, die wir haben?

00:27:58: Ich weiß so ungefähr was wir machen müssen um einen genehmigungsfähigen Haushalt zu bekommen.

00:28:04: Genehmigungen fähig bedeutet Wir verzehren immer noch unser Eigenkapital.

00:28:07: also von ausgeglichenem Haushalt ist keine Rede.

00:28:10: Also ich wüsste, wie viel wir ungefähr einsparen müssen.

00:28:13: zu den Ist-Ausgaben?

00:28:14: Das kann ich Ihnen sagen!

00:28:15: Wenn allerdings keine Investitionen... dann müsste mein Antwort ja sein es ist keine Investation dieser Stadt mehr möglich das heißt Es wird keine Saalbahn, es wird keine Früher...

00:28:24: Es unterschiede ob ich jetzt Schultoiletten saniere oder ob ich für siebenhundert vierunddreißig Millionen irgendwie neues Open House wo wir beide wissen dass die Stadt weil sich nicht so gut mit Großbaustellen umgehen kann wahrscheinlich bei neunhundert Millionen landet.

00:28:34: Investiv oder rein finanzpolitisches ist kein Unterschied, dass wir natürlich inhaltlich einen Unterschied machen müssen.

00:28:39: Ist uns die Kultur mehr wert?

00:28:40: Ist uns das Schwimmen mehr Wert?

00:28:42: Sind unsere Kinder mehr

00:28:43: wert?".

00:28:44: Das ist eine andere Frage.

00:28:46: Für mich stehen erst mal Kinder und die Zukunft unserer Kinder ganz weit oben.

00:28:50: Also absolut nicht so sehr... Nein!

00:28:53: Sie haben gefragt, was ganz oben steht.

00:28:54: Da ist die Antwort Kinderjugend und Familie.

00:28:57: dazu gehört genauso Wohnraum zu schaffen wie Schulen und Kitas zu sanieren.

00:29:00: Dazu gehören aber auch dann die Sportstätten Und es ist mir auch wichtig das Kinder Kultur kennenlernen Denn dass Es ein Wert für die Zukunft der eben auch Ganz wichtig ist Für Die Weiterentwicklung.

00:29:10: sind sie eigentlich Opern-Fan?

00:29:12: Ich selbst gehe relativ selten in die Oper, aber ich nutze das vielfältige Kulturangebot.

00:29:16: Also ich gehe mal ins Schauspiel, ich gehe einmal in die Opera und gucke gerne ein Musical.

00:29:20: Ich gehe auch gerne mal zu einem Konzert.

00:29:23: also insofern... Aber

00:29:24: kein Opern-Fan?

00:29:26: Kein ausgewiesener Opernfan sodass sich keine Vorstellung verpassen würde bin nicht nein!

00:29:30: Das heißt für Sie wäre es auch völlig okay, über den Kilo weiterzufahren zur Oper nach Köln?

00:29:34: Die haben ein schickes Haus.

00:29:35: Ich suche jetzt schon, wenn ich einen Künstler sehen will so wie wahrscheinlich die meisten Menschen aus wo ich hinfahre und wo ich mir diese Künstle angucke.

00:29:42: Ich bin in der glücklichen Lage.

00:29:44: das können aber nicht alle Menschen und da an die müssen wir auch denken.

00:29:47: Ich sage jetzt schon mal eine verschwobelte Antwort voraus, weil sie genauso wie ich wissen, dass ein ehemaliger Oberbürgermeister sich mit der Verrage verbrannt hat.

00:29:55: Aber wäre es nicht verzichtbar, ein eigenes Opernhaus zu haben und man würde das Opernhause in Köln nutzen?

00:30:01: Also in New York oder London lachen die da drüber über twenty Kilometer Entfernung!

00:30:06: Also es ist richtig, dass die Kilometerzahl nicht besonders groß ist und ich habe heute in ihr Studio länger gebraucht als wenn ich nach Köln gefahren wäre.

00:30:12: Und unter dem Gesichtspunkt kann ich diese Frage durchaus verstehen Diskussionen wir vielleicht auch dieser Stadt noch bekommen werden, weil ich es eigentlich als hohen Wert gesehen habe dass es gelungen ist die Kultur und Sport den Dissens der vor einigen Jahren diese Stadt sehr dominiert hat das man den aufgelöst hat.

00:30:32: Und nicht halte das auch für richtig!

00:30:34: Deswegen bin ich auch der festen Überzeugung dass wir wichtige Zukunftsprojekte dieser Stadt ob wir sie nun jetzt im Moment heute im Haushalt abbilden können oder finanzieren können oder nicht, dass die weiter getrieben wären?

00:30:44: Das ist übrigens ein Riesenfehler der in Nordrhein-Westfalen jahrzehntelang gemacht wird.

00:30:47: Ich hab ja eine verschwobelte Antwort für.

00:30:49: Ich habe eine Gefahr, ist das denkbar für Sie wirklich persönlich?

00:30:52: Jetzt als Oberbürgermeister verantwortlicher dieser Stadt zu sagen wir brauchen ehrlicherweise ein solches Haus in Bonn nicht.

00:30:57: Wir können auch noch Köln fahren.

00:30:58: Weil wir es uns einfach nicht leisten können!

00:30:59: Aber sie fragen ja zurecht nach meiner Position als Ober Bürgermeisters.

00:31:02: Wenn Sie mich als Privatperson fragen dann könnte ich persönlich weil ich andere Prioritäten habe auf eine Oper verzichten.

00:31:08: Ich weiß aber dass das für sehr viele Menschen dieser Stadt ganz anders ist.

00:31:12: Ich trage Verantwortung für das Gesamtbild dieser Stadt und wir haben erhalten bekommen und es ist meine Aufgabe dafür einen Vorschlag zu machen, den habe ich vorgelegt.

00:31:23: Also als Ohrbürgermeister sagen sie, nein wir müssen die Bonner Opa erhalten.

00:31:27: Koste ist im Grunde was es wollen?

00:31:28: Nein

00:31:29: das sage ich genau nicht weil dann müssten wir uns ja nicht darüber unterhalten ob ich den vierhundertdreißig Millionen Vorschlag oder den siebenhundert dreizehn Millionen Euro vorschlagen

00:31:36: kann.

00:31:36: Aber Sie können aber nicht sagen wie viel möglich ist!

00:31:37: Sie sagen einfach nicht wo ist die Grenze ist.

00:31:39: Sie sagen das nicht

00:31:41: und das

00:31:41: finde ich ist da draußen kaum zu verschieden.

00:31:42: Ich habe Ihnen gesagt wenn wenn Sie's rein auf die Frage definieren von wegen Was können wir uns leisten Dann ist kein Schwimmbad keine Kultureinrichtung.

00:31:54: Ich frage, wie viel Opern-Investitionen in diesem Ranking, was Sie selber aufgestellt haben.

00:31:59: Können wir uns leisten?

00:32:00: Wir

00:32:00: reden noch mal... Sie haben eine verschwobelte Antwort vorhergesagt und Sie haben natürlich Recht damit weil ich in die Summe nicht nennen kann!

00:32:06: Also es sind Fachleute, die über Monate und Jahre gut achten entwickeln, die sich besser damit auskennen als ich.

00:32:13: Und sie haben gesagt, die Beethoven Halle kostet sechzig Millionen Und es wurden zweihundertdreißig Millionen gerundet.

00:32:18: Das

00:32:18: ist ja immer noch eingeklammert,

00:32:19: ja?

00:32:20: Genau und deswegen bin ich sehr vorsichtig was Zahlen angeht aus meiner Erfahrung.

00:32:24: Ich weiß dass jede Zahl die ich jetzt nennen würde falsch wäre.

00:32:27: Naja also Ja Sie können nicht vorher sagen was das am Ende kostet.

00:32:30: Absolut d'accord gar keine Frage da würden sie sich auf dünnes Eis begeben.

00:32:33: aber sie können doch sagen wir können uns eine Summe von einer Milliarde Euro beispielsweise in dieser Stadt definitiv für die Kultur nicht leistet.

00:32:42: Herr Groß, ich

00:32:42: habe einen Vorschlag gemacht.

00:32:44: Dieser Vorschlag kostet wahrscheinlich vierhundertdreißig Millionen Euro.

00:32:48: wenn es denn so ist und ich halte diesen für vertretbar den können

00:32:50: wir uns leisten

00:32:51: weil Ich glaube dass wir ihn Wenn Fördermittel umgesetzt werden können das wir uns dann leisten können.

00:32:57: ein anderes Großprojekt an dem sie ebenfalls festhalten Seilbahn.

00:32:59: Sie haben es angesprochen.

00:33:00: sixensechzig Millionen aus dem Jahr zwei tausend neunzehn Glaube Ist das eine vorsichtige Schätzung gewesen?

00:33:05: Die Können wir uns aber auch leisten.

00:33:06: nach wie vor

00:33:06: Ja, weil Sie wissen das wahrscheinlich so ungefähr neunzig Prozent vom Land finanziert werden.

00:33:10: Das Problem der Seilbahn ist nicht dass wir die Seilbahnen in den Betrieb bekommen sondern nachher der Betrieb der Unterhalt der Seilsbahn, der uns jährlich so ungefähr fünf Millionen Euro kosten wird.

00:33:21: und diese fünf Millionen die in den ÖPNV eingebunden werden sollen erhöhen das Defizit der Stadtwerke wenn es nicht gegenkompensiert wird.

00:33:27: Das können wir uns im Moment nicht leisten.

00:33:29: Das will ich ganz klar sagen.

00:33:31: Die Defizite Entwicklung im Bereich des ÖPN V also von Bus und Bahn Spannend im Zusammenhang bei dem, was wurde eben gesprochen haben greift man ein oder greift nicht ein.

00:33:41: Wir hatten als der letzte Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Gillis hieß in dieser Stadt hatten wir einen Defizitausgleich von null Euro.

00:33:48: Wir liegen jetzt ungefähr bei vierzig Millionen und in meinem letzten Gespräch, das ich mit Olaf Hermes hatte war die Prognose dass wir uns Richtung Hundert Millionen jährliches Defizite entwickeln.

00:33:57: Und diese Hundert Million Defizits zahlt die Bonnerin der Bonner oben drauf auf die Haushaltssituation, die wir haben.

00:34:04: Und deswegen das ist für mich auch der Grund warum wir in die wirtschaftlichen Unternehmen die Beteiligung, die Töchter unserer Stadt eingreifen müssen weil wir es in der Gesamtschau sehen müssen.

00:34:13: Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahlen in Bonn zahlen die Rechnung am Schluss.

00:34:17: Also Startschluss für die Seilbahn.

00:34:18: in ihrer Umzeit kommt nicht mehr Hör ich da heraus.

00:34:22: relativ

00:34:23: deutlich

00:34:24: Sie haben ja gerne kryptische Antworten.

00:34:26: Ich

00:34:26: habe gerne konkrete Antworten, das wäre

00:34:28: schön.

00:34:29: In diesem Amt werde ich nicht so alt werden, dass ich das wahrscheinlich erlebe.

00:34:32: Den Startschuss!

00:34:33: Nicht mal den Startschuß, nicht mal den Staat des Projektes.

00:34:35: Okay ist eine Aussage.

00:34:37: Ich

00:34:37: befürchte, dass das so sein wird.

00:34:40: Der Stadtkämmerer hat ja zuletzt immer wieder betont.

00:34:42: Wir sind in einer finanziellen Lage, die angespannt ist wie nie.

00:34:47: Das heißt wir reden jetzt die ganze Zeit immer nur von Ausgaben ausgaben in Hunderten von Millionen Größen.

00:34:53: über das Spanen wird komischerweise nicht viel gesprochen.

00:34:56: Ja, das war schon immer so!

00:34:57: Aber

00:34:57: Sie wollten es noch anders machen?

00:34:58: Sie wollen noch ein besserer Oberbürgermeister werden, wo wird denn gespart?

00:35:01: Es wird erstmal etwas ganz anderes gemacht was sie noch nicht kennengelernt haben genauso wenig für ich in den letzten dreißig Jahren.

00:35:06: und wir machen zwei Dinge gravierend anders.

00:35:08: Das Erste ist, wir haben die Haushaltseinbringung verschoben auf Ende des Jahres.

00:35:12: Das sollte vor der Sommerpause erfolgen.

00:35:14: Warum?

00:35:14: Weil wir vor der Haushaltseinbringungen ein Projekt gestartet haben das heißt Aufgabenkritik.

00:35:19: übrigens einer meiner zwölf Punkte hieß da nur ein bisschen anders.

00:35:22: Wir drehen jeden Stein in Bonn um und zwar freiwillige unpflichtige Leistungen auch die pflichtigen Leistungen ob wir sie uns noch leisten können von wem Sie erfüllt werden können wie sie wirtschaftlicher.

00:35:31: aber nur

00:35:32: vom Umdrehen des Steins ist ja doch nichts passiert.

00:35:34: Klar müssen wir auch mal eine Entscheidung treffen und

00:35:36: dann auch Vorschlag machen genauso wie bei der Bonner-Bühnenentwicklung, welche Aufgaben auf die verzichtet werden kann.

00:35:43: Also es wird daraus aus dem Projektaufgabenkritik...

00:35:45: Wird auch auf Personalverzicht?

00:35:46: ...wird

00:35:47: eine Liste rauskommen, welche Aufgabe wir überhaupt noch machen, wer welche Aufgabe erledigt, wie sie wirtschaftlicher erledigen können und wer auf welche Aufgabe wir verzichten.

00:35:55: Und danach setzt darauf dann die Wirtschaftsplanung auf, die Finanzplanung Die Sommerpause kommt dann eine Haushaltsplanung, wie es sie noch nie gegeben hat in Bonn.

00:36:11: Und zwar mit dem Zero-Base-Budgeting Ansatz den der Kamera Michael Farg und ich gemeinsam vereinbart haben.

00:36:16: das heißt um es ganz plastisch zu machen bisher hatte Haushaltsplanungen in Bonne wie folgt funktioniert die Kultur.

00:36:22: ich nenne eine Summe bekommt hundert Millionen im nächsten Jahr hundert zwei dann hundert fünf dann hundert sieben dann hunder zehn immer Inflationen drauf also den Sockel nehmen und was drauf schlagen ist nicht mehr.

00:36:33: wir schaffen das ab null Euro.

00:36:35: Jeder Haushaltsansatz zero based geht auf null und muss von Anfang an neu begründet werden.

00:36:39: Geht

00:36:40: nicht zurück, da ist noch nichts gespart.

00:36:42: Ist ja alles erstmal bei... Also wenn Sie nicht

00:36:44: argumentieren

00:36:45: gerade das nichts drauf kommt?

00:36:46: Ja schön!

00:36:47: Aber es wäre darum einzusparen.

00:36:49: Sie wollen fünfhundert Billionen im Falle für eine neue Oper ausgehen?

00:36:51: Nein, das heißt erst mal dass ich jede Zahl im Haushalt erst einmal nicht glaube und neu begründen lasse.

00:36:56: Das

00:36:56: ist auch in Ordnung.

00:36:57: aber wo wollen sie ansprachen?

00:36:58: Sie sind sechs Monate im Amt, Sie haben auch immer kritisiert das Oberbürgermeisterin Katja Dörner aktive Stellen als Zuwächse zu verzeichnen hatte.

00:37:08: Wo ist da beispielsweise ein Abbau in dieser riesengroßen Verwaltung?

00:37:11: Auch der wird kommen, das gehört zu dem Konzept natürlich dazu.

00:37:14: also wir wissen auch Sie dass wir in den nächsten sieben acht Jahren ungefähr vierzig Prozent des Personals durch Altersabgänge verlieren werden.

00:37:20: Sie wissen wie ich, wie miserabel die Digitalisierung aus meiner Sicht zumindest in der Verwaltung im Moment ist.

00:37:26: Also papierloses Büro da bin ich noch nicht angekommen hat man mir schon in den neunziger Jahren versprochen.

00:37:30: und wenn wir diese beiden Dinge zusammenpacken und das gehörten dieser Aufgabenkritik mit rein dann wird es uns möglich werden den Personalabbau der eben nicht durch Entlassung von Menschen passiert keine Unruhe in die Verwaltungen will ich gerade tragen dass dieser Personal Abbau der Stadt findet gepart mit einer digitalisierungsoffensive uns hoffentlich zu schneller Prozessen zum Meers-Bürgerservice führt bei weniger Personal.

00:37:53: und auf diesem Weg sind wir parallel.

00:37:54: Okay,

00:37:55: dann mal wieder konkret!

00:37:55: Wir sind aktuell bei achttausend Köpfen Ende Ihrer Amtszeit.

00:37:58: Sind wir bei wieviel?

00:37:59: Sie versuchen es immer gerne.

00:38:00: Ja weil

00:38:01: sie müssen auch irgendwann mal Farbe bekennen.

00:38:03: Unkongrät sein an dieser Stelle.

00:38:05: Was ist denn denn unkonkret?

00:38:06: Naja, unkoncrete ist mit dass sie die ganze Zeit davon reden irgendwie Steine umdrehen zu wollen aber nicht konkret sagen können wie viele stellen beispielsweise sie und das wäre mal konkret Sie weniger haben am Ende Ihrer Amtszeit als zu Beginn Ihrer Amtzeit.

00:38:20: Das ist doch genau das, was Sie bei Katja Dörner kritisiert haben und selber können sie die Zahl aber nicht nennen!

00:38:25: Herr Groß ich bin sechs Monate im Amt und es gibt keine Untersuchung, die bisher dass veranlasst hat zur Untersuchen wovon wir beide jetzt gerade sprechen.

00:38:33: deswegen kann ich den Weg aufzeigen aber Ihnen die Zahlen noch nicht nenne.

00:38:36: an dieser zahl werden sie mich in einem Jahr in zwei und drei Jahren messen Dinge auf, an denen ich mich auch gerne messen lasse.

00:38:45: Wo ich auch bereit bin mit zu vergleichen.

00:38:46: Aber

00:38:46: das Zielvorgabe wollen Sie erst mal nicht geben?

00:38:47: Es muss massiv im Personal eingespart

00:38:50: werden... Wie massiv sagen sie denn dann?

00:38:51: Das meine ich mit!

00:38:52: Herr Groß,

00:38:52: Sie erinnern sich bestimmt an unsere Gespräche die wir in Wahlkampf geführt haben.

00:38:55: Auch da und da wäre es ja für mich sehr einfach gewesen.

00:38:57: Katja Dörner saß mir hier gegenüber in Mirenbeu hier bei Ihnen im Studio Und Sie haben uns beiden die gleiche Frage gestellt.

00:39:03: Da wär's ja für Mich als Opposition sehr leicht gewesen zu sagen Bei mir sind's tausend, zweitausend dreitausend Fünftausenden noch mehr als bei... Hab' Ich Nicht getan?

00:39:10: Habe ich im Wahlkampf nicht getragen?

00:39:12: Nein,

00:39:12: es muss ja vor dem Wahlkamp wie nach dem Wahlkrampf seriös sein.

00:39:14: Das ist ja so.

00:39:15: Aber ich nehme das so hin... Ich weiß nur von einer Stelle, die ist dazugekommen!

00:39:19: Das ist ihr Dienstfahrer.

00:39:22: Ach

00:39:22: wirklich?!

00:39:22: Ja.

00:39:25: Gibt es bei den achttausend Leuten keinen, der ein Auto fahren kann oder müssen sie jemand neu ausschreiben?

00:39:29: Wir haben intern gesucht.

00:39:30: Wir haben externen gesucht und wir haben jetzt jemand gefunden.

00:39:33: da bin ich auch sehr froh drüber.

00:39:34: das hat sechs Monate gedauert.

00:39:35: also es hat drei Monate gedauert um einen Bündnis hinzubekommen.

00:39:40: Es hat vier eineinhalb Monate gedaurat bis sich zwei Sekretärinnen hatte.

00:39:42: es hat sechs monate gedaubert bis ich einen fahre hatte.

00:39:45: Das auto ist für mich ein arbeitsmittel Und bei den Terminen die Ich mache arbeite ich auf der Rückbank und lese mir die Dinge durch.

00:39:50: Abgesehen davon sollte manches Telefonat was ich führe der Taxifahrer oder wer auch immer nicht mitbekommen.

00:39:55: Ich glaube, jeder Verständnis dafür nervt sich...

00:39:58: Ja das weiß ich nicht

00:40:00: absolut!

00:40:01: Also ich kann dafür sagen, ich habe absolutes Verständes dafür.

00:40:03: sie arbeiten wirklich viel und müssen hinten im Auto telefonieren und arbeiten.

00:40:06: Das ist völlig in Ordnung aus meiner Sicht dass die Dienstwagen haben und dass Sie auch einen Fahrer haben.

00:40:10: Frage ist ja muss man denen sozusagen neu in die Stadt holen?

00:40:12: Oder gibt es nicht irgendwo einen den Autofahren kann?

00:40:14: Ich sag nochmal es ist extern und intern gesucht worden.

00:40:16: Es hat ein normales Hauptsaal.

00:40:17: Intern hat man aber nichts gefunden oder?

00:40:18: Intern hat niemand gefunden der bereit war für was gezahlt wurde diese Stelle zu übernehmen.

00:40:23: Da

00:40:23: hat man lieber eine neue geschaffen, ja?

00:40:25: Das ist wirtschaftlich!

00:40:26: Die Stelle ist nicht neu geschaffen worden meines Wissens sondern es ist eine vorhandene Stelle genommen worden dafür.

00:40:31: aber die Person ist neu.

00:40:32: das ist richtig.

00:40:34: Nerven Sie eigentlich so Diskussion?

00:40:35: Das sind ja so Symbol-Diskussionen, glaube ich.

00:40:40: Aber ich finde die Fragen durchaus verständlich und in Zeiten wenn ich sage, ich habe wenig Chance der beliebteste OB zu werden weil es bei mir halt sparen, sparen und konkret wird.

00:40:49: Und wenn jeder Oberbürgermeister Ihnen gerne sagen würde hier von wegen wir bauen die Oper mit einem Stararchitekten neu am Rheinufer aus das würde ich ihnen gerne sagen.

00:40:59: Das kann ich Ihnen aber nicht sagen.

00:41:00: Wenn man dann über den Fahrer oder einen Dienst Wagen über so welche Dinge spricht oder über die Kaffeemaschine, dass das kritisch hinterfragt wird.

00:41:07: Finde ich voll und ganz verständlich!

00:41:10: Sie berichten wöchentlich auf Ihrem Insta-Kanal was sie alles erlebt haben – das haben wir im Wahlkampf auch schon gemacht – erfolgreich durchaus.

00:41:16: Warum jetzt ein neuer Kanal unter dem Titel OB Bonn?

00:41:20: Ganz einfach... Weil ich seitlich Oberbürgermeister geworden bin, jeden Tag hunderte von Nachrichten über TikTok, Facebook, Instagram.

00:41:26: Über die Message-Dienste und so weiter bekommen.

00:41:27: sie landen alle auf meinen privaten Kanälen.

00:41:30: hinter meinen privarten Kanänen steckt jetzt kein Team mehr wie im Wahlkampf Und es ist nicht Aufgabe von städtischen Mitarbeitern.

00:41:37: das wäre Zweckentfremdung Von Staatsgeldern wenn ich die dafür benutzen würde auf meinen private Kanäle tätig zu sein was sich also versuchen muss.

00:41:44: lassen Sie mich kurz erklären Ich muss versuchen Die Kommunikation dieses Bedürfnis mit kommunikation mit mir Verlagern von den privaten Kanälen auf dienstliche Kanäle.

00:41:53: Und das diesen Weg, den wir da gefunden haben nun mal so by the way ist sechs Monate erarbeitet worden vom Presseamt, vom Rechtsamt, dem Rechnungsprüfungsamt und der Vergabestelle die.

00:42:02: daraufhin ist das vorgeschlagen worden was wir jetzt gemacht haben.

00:42:05: Es gibt diesen Kanal.

00:42:06: Sie wollen die Kommunikation verstärken haben aber die Kommentarfunktion ausgeschaltet.

00:42:11: Das ist ja so witzig, oder?

00:42:12: Wie passt das denn zusammen?

00:42:13: Nein,

00:42:13: das passt nicht zusammen!

00:42:14: Ist doch ganz klar... Also wir haben aber angefangen.

00:42:16: Wir haben gesagt jetzt also Die Ungeduld des Oberbürgermeisters nach sechs Monaten ist so groß geworden dass wir gesagt haben auch wenn wir noch kein Personal gefunden haben.

00:42:24: Jetzt wieder die Frage können wir intern Personal verschieben?

00:42:26: brauchen wir zusätzliches Personal?

00:42:28: wie viel kostet das dann überhaupt?

00:42:29: sammeln wir erst mal erfahren wir gehen online.

00:42:31: die Kanäle waren geschaffen.

00:42:32: sie sind übrigens nicht von irgendeiner Agentur geschaffen worden sind selbstverständlich von der Stadt Bonn eingerichtet wurden

00:42:38: beauftragt, richtig?

00:42:39: Für sechzigtausend Euro.

00:42:40: ist das korrekt?

00:42:41: Nein.

00:42:41: Ist auch nicht richtig.

00:42:43: Die Zahl...

00:42:44: Also städtisches Geld soll angeblich für diese doch durchaus persönliche Außendarstellung eingebracht worden sein.

00:42:49: Dieses Geld soll dafür ausgegeben werden dass die Kommunikation der Stadt Bonn mit ihren Bürgerinnen und Bürgern und das Informationsbedürfnis der Menschen dieser Stadt anders befriedigt wird als das bisher geschehen ist.

00:43:01: zu Ihrer konkreten Frage, damit Sie darauf auch eine Antwort haben.

00:43:05: Wir nehmen eine externe Agentur die die Videos dreht.

00:43:08: Das ist Ihre Aufgabe.

00:43:09: Eine Agentur

00:43:09: mit der sie schon viele Jahre zusammenarbeiten?

00:43:10: Das

00:43:10: ist richtig!

00:43:11: Das stimmt.

00:43:11: Die ist ohne Ausschreibung einfach, hat die den Zuschlag gekriegt?

00:43:14: Ich

00:43:14: wiederhole mich!

00:43:15: Der Weg der hier beschritten worden ist mit der Vergabestelle, mit dem Rechtsamt und dem Rechnungsprüfungsamt und mit dem Presseamt so abgestimmt worden.

00:43:22: Ich habe mich in das Verfahren nicht eingemischt aber es ist durchaus ein Vertrauensverhältnis verhanden und entstanden in der Zusammenarbeit – für mich ist das auch eine sehr künstlerische Leistung also sich auf den einzustellen umzugehen.

00:43:37: Und die sechzigtausend städtisches Geldwert im

00:43:40: Jahr?!

00:43:40: Noch einmal die Sechzigtausend bestätige ich Ihnen nicht.

00:43:43: Es ist ja schön, wenn auch das kann ich ihnen nicht beantworten weil spitz abgerechnet wird

00:43:48: vielleicht sogar mehr.

00:43:49: ganz sicher nicht Weil die sechzig tausender kommt sie her irgendwann mal als obergrenz in den Akten festgelegt worden sind Als wir überlegt haben ob es Kosten günstiger für die Stadt wäre pauschal abzurechnen, also fünftausend Euro im Monat.

00:44:01: Beispielsweise werden sie genau bei dieser Summe, die hier genannt worden ist und als wir dann gemerkt haben dass es sehr unterschiedlich ist in welchen Zeiträumen viel oder wenig berichtet wird beispielsweise Sie haben eben die Compliance-Zeit angesprochen wo zwei Monate fast nichts an gemacht worden ist.

00:44:16: Dann gibt es Urlaubszeiträume.

00:44:17: Es gibt monate den mehr anfällt und weniger.

00:44:19: Wir haben uns kurz um entschieden Spitz abzurechnen und insofern sind die sechzig tausend eine fiktive Rechengröße, die ja in den Medien gerne zur Schlagzeile gemacht worden ist.

00:44:29: Und doch hier noch mal die Frage hätte es keinen gegeben in dieser achttausend Mann starken Verwaltung der ihr Handy hält damit sie ein Instagram-Auftritt hinkriegen?

00:44:37: Ich meine Sie haben doch sogar eine Kommunikationsabteilung.

00:44:39: da muss doch jemand geben der sich mit Instagram

00:44:42: auskennt.

00:44:42: Also wenn ich's richtig im Kopf habe, sind es eins Komma fünf Mitarbeiter die sich mit Social Media im Bereich des Presseamts beschäftigen.

00:44:49: Und da können sie ja umschichten das würden alle verstehen?

00:44:51: Ja aber

00:44:51: also Herr Groß weiß nicht ob wir ein Alter haben oder nicht.

00:44:54: Aber zumindest werden Sie nachvollziehen können dass in meiner Jugend noch Briefe geschrieben wurden dann irgendwann E-Mails und Sie wissen dass heute die Kommunikation über Social Media läuft.

00:45:02: Haben

00:45:02: Sie kein Mieterbeutel unter dreißig im ganzen Stadthaus.

00:45:05: Es reicht nicht unter dreißig zu sein, um qualitativ in der sich geeignet dafür zu seien, sich in Social Media Kompetenz und Kommunikation damit auseinanderzusetzen.

00:45:17: Ist das jetzt ein Hasskommentar?

00:45:18: Der zu löschen ist oder den man stehen lässt?

00:45:21: Ist das ein Kommentar auf dem man antwortet?

00:45:24: Wen braucht man um Antworten zu können?

00:45:25: an wen geht die Frage denn?

00:45:27: noch einmal der Oberbürgermeister ist in den Vorgängen dieser Stadt nicht so tief drin dass er die den gesamten Verwaltungsapparat brauchen würde, um manche Fragen zu beantworten.

00:45:35: Und bei Themen über die wir beispielsweise eben gesprochen haben Bonner Bühnen oder Bäderlandschaft oder rein in Flammen gibt es sehr unterschiedliche Meinungen sowohl in der Bevölkerung Als auch in der Stadtverwaltung.

00:45:46: Die Stadt spricht aber immer mit einer Stimme,

00:45:48: d.h.,

00:45:49: derjenige, der antwortet braucht sehr viel Vertrauen, Erfahrung und Kompetenz nicht nur im Umgang mit Social Media sondern eben auch mit den Inhalten und auch mit der Sensibilität wie man im politischen Geschäft und in unserer heutigen Welt mit Informationen umgeht.

00:46:03: Hätten Sie sich das Oberbürgermeister sein einfache vorgestellt?

00:46:07: Also ich wusste sachlich, inhaltlich genau, worauf ich mich eingelassen habe.

00:46:10: Auch wenn ich mir nicht vorgestellt hätte, dass der Haushalt so viel geschönt worden ist – der letzte Haushalt.

00:46:16: Ich wusste wie ernst vom Prinzip die Haushaltssituation ist und ich wuste welche Themen aufkommen.

00:46:20: Und ich kannte ja den Anspruch an mich selbst, meine eigene Einstellung.

00:46:24: Dass ich nicht bereit bin diese Probleme weiter auszusitzen.

00:46:28: unglaublich viel Sprengstoff bietet.

00:46:30: Keine Sorge, Herr Groß, es wird nicht langweilig für Sie!

00:46:33: Also so wie die schwierige Diskussion...

00:46:34: Das weiß ich nicht in den nächsten sechs Monaten, das kann ich Ihnen sagen.

00:46:37: ...das wird's

00:46:37: auch nicht werden?

00:46:38: Das kann ich mir nicht vormachen und das will ich Ihnen nicht voremachen denn nach dem Bonner Böden kommen als nächste Diskussion die Bonner Bäder und es wird zu weitergehen.

00:46:45: wir haben extrem schwierige Entscheidungen vor uns und es heißt dass wir den Gürtel ein Stück enger schnallen müssen und trotzdem Bonnen eine Zukunftsvision führen müssen und wie wir das hinbekommen also besser werden, aber mit weniger Mitteln.

00:46:58: Das ist die Aufgabe, die ich versuchen werde in den nächsten vierenhalb Jahre mindestens nach vorne zu

00:47:03: treiben.".

00:47:05: Wollen Sie oder ich der Kölner Agentur kurz Bescheid sagen dass sie ein Insta-Posting macht um auf unser Vier Ohrgespräch hinzuweisen?

00:47:10: Also da ich zu dem was ich gesagt habe immer stehe können wir das gerne machen!

00:47:14: Aber wenn es keine Kosten für die Stadt auslöst dann machen Sie's doch gerne

00:47:17: groß.

00:47:18: Ich bedanke mich wirklich sehr, dass sie sich gestellt haben und wünsche mir einfach, dass ihr die nächsten vier Monate nie wieder abtauchen.

00:47:24: Abgemacht?!

00:47:25: Das kann ich nur dann Ihnen zusagen.

00:47:27: Also erstens, ich bin immer sehr gerne mit Ihnen im Austausch und schätze auch durchaus die harten Fragen – Ich antworte sehr gerne!

00:47:33: Ich fühle mich viel wohler wenn ich auf kritische Fragen antworten kann.

00:47:37: aber würde es nochmal eine Situation geben wo ich als Oberbürgermeister gegen meinen eigenen Bereich das Rechnungsprüfungsamt als unabhängige Stelle einschalte würde ich wieder still werden weil das eben meine Funktion, meine Rolle dann sein muss.

00:47:49: Dann streng sie sich bitte an, dass das nicht nochmal passiert.

00:47:51: Das werde ich ganz sicher tun!

00:47:52: In

00:47:52: diesem Sinne herzlichen Dank für das Gespräch Oberbürgermeister Gino Deus.

00:47:55: Sehr gerne.

00:47:56: Volker Groß – das vier Ohr im Gespräch.

00:47:59: Vielen dank, dass ihr zugehört habt und ich würde mich natürlich sehr freuen wenn ihr auch in Zukunft mit dabei seid und diesen Podcast abonniert.

00:48:06: Schreibt mir gerne eure Meinung zu dieser Folge oder wen ihr euch als nächsten Gast wünscht.

00:48:11: Danke bis zum nächsten Mal.

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